Die Erdkunde-LK-Fahrt nach Rotterdam war für uns eine richtig gute Erfahrung, vor allem, weil wir die Themen, die wir im Unterricht erarbeitet hatten, „in echt“ sehen und anwenden konnten. Themen wie nachhaltige Stadtentwicklung oder die Schwammstadt waren nicht mehr nur Theorie, sondern wurden vor Ort greifbar und verständlich. „Auch nach drei Wochen bleibt das Erdkunde-Thema im Kopf.“
Ein zentraler Bestandteil dieser Erasmus Fahrt war der Austausch mit den Lernenden der Wolfert-Dalton-Schule. Gemeinsam haben wir Projekte erarbeitet, zum Beispiel ein eigenes nachhaltiges Stadtviertel entworfen. Dabei wurde schnell deutlich, dass die Herangehensweisen teilweise unterschiedlich sind, was den Austausch spannend gemacht hat. Gleichzeitig konnten wir viele der im Unterricht behandelten Konzepte gemeinsam diskutieren und vergleichen.
Rotterdam selbst hat uns ebenfalls beeindruckt. Im Vergleich zu Bonn setzt Rotterdam stärker auf Prinzipien der Schwammstadt – mit zahlreichen Grünflächen, Wasserflächen, Fahrradwegen und einem gut ausgebauten ÖPNV. Dadurch entstand ein ganz neues Verständnis dafür, wie klimaresiliente Städte der Zukunft aussehen könnten.
Zu den Highlights zählten unter anderem der Besuch des Fenix-Museums, das viele mit seinen bewegenden Ausstellungen beeindruckt hat, sowie die Erasmusbrücke, die sowohl architektonisch als auch funktional als echtes Meisterwerk wahrgenommen wurde. Auch der Stadtrundgang mit digitalen Tools hat geholfen, die verschiedenen Konzepte mit einem „Erdkunde-Blick“ gezielt zu analysieren und zu bewerten.
Die Fahrt hat nicht nur Spaß gemacht, sondern auch fachlich viel gebracht. Insgesamt war die Exkursion für uns eine „5-von-5-Sterne-Erfahrung“ und definitiv eine Empfehlung für kommende Jahrgänge.

