Die beiden Geschichtskurse der Jahrgangsstufe EF hatten gestern allen Grund zum Feiern: Sie konnten sich über den Landessieg des Geschichtswettbewerbes des Bundespräsidenten freuen.
In Ihrer Ausstellung „Ich WILL an(KOMMEN) – Migration, Identität und die Suche nach unserem Zuhause“ hatten sie im Februar sehr persönliche Dokumente und Gegenstände gezeigt, welche eigene Migrationsgeschichten und die ihrer Familien illustrieren.
Dabei wurde deutlich: Die Wege sind so unterschiedlich, wie die Schüler:innen, Eltern und Großeltern selbst: Es sind Geschichten von Krieg und Freiheit, von Liebe und dem Wunsch nach Sicherheit in einer ungewissen Zukunft.
Es sind Geschichten über das Bewahren kultureller Wurzeln, in Form von Familientraditionen, Literatur, Musik, Symbolik und bildlichen Erinnerungen, aber auch Erzählungen der Scham darüber, anders zu sein und sich nicht zugehörig zu fühlen.
Das Preisgeld von 500 Euro wurde in ein Pizzaessen investiert und wir schauten gemeinsam den Film, der die Ausstellung und die Erfahrungen der Teilnehmer:innen und Besucher:innen dokumentiert.
Im September findet die offizielle Preisverleihung im Haus der Geschichte statt, bevor die Landessieger:innen im Herbst am Bundesentscheid teilnehmen. Wir gratulieren den Schüler:innen herzlich zu diesem Erfolg!

Das Bild zeigt einen Rucksack. Dieser Rucksack war das einzige Gepäckstück, das eine unserer Schülerinnen bei ihrer Flucht aus der Ukraine mitnehmen konnte.
