„Imagine there’s no heaven, It’s easy if you try, No hell below us, Above us only sky, Imagine all the people living for today.“ – Diese Worte aus dem ikonischen Song „Imagine Peace“ von Yoko Ono und John Lennon standen als Leitmotiv des diesjährigen Kulturabends an der Marie-Kahle-Gesamtschule. Das Lied träumt von einer Welt des Friedens und der Einheit und bildete den Rahmen für eine beeindruckende Veranstaltung, die die Schulgemeinschaft zusammenbrachte.
Der Kulturabend verwandelte das Forum der Schule in einen lebendigen Kultursaal, in dem Lernende aus allen Jahrgangsstufen ihre kreativen Beiträge präsentierten. Standbild-Geschichten, die das Thema Krieg und Frieden behandelten, regten das Publikum zum Nachdenken an. Die musikalischen Darbietungen des MKG-Orchesters, das mit Klarinette, Bratsche und Akkordeon für einen stimmungsvollen Klang sorgte, brachten die Zuschauenden zum Mitschwingen. Theaterstücke, Tanz-Performances, Duette, Gruppenvorführungen und Videobeiträge sorgten für ein abwechslungsreiches Programm, das nicht nur die Familien und Lehrkräfte zum Staunen und Klatschen brachte, sondern auch zum Nachdenken anregte. Ein weiteres Highlight war sicherlich der unerwartete Auftritt des Abteilungsleiters der Oberstufe, der mit der Q2 performte.
Und so waren die Reaktionen auf die Beiträge:

Über den Verlauf des Abends entstand im angrenzenden Innenhof der Schule eine beeindruckende Installation. Organisiert vom Ergänzungskurs Kultur, wurden die Besuchenden eingeladen, ihre Friedensbotschaften auf weiße Stoffbänder zu schreiben. Zusammengeknüpft bildeten diese Bänder ein eindrucksvolles Netz, das den Zusammenhalt der Schulgemeinschaft und das gemeinsame Streben nach einer friedlicheren Welt symbolisierte.

So waren die Zuschauenden am Ende des Abends in einer Zeit der Unsicherheit in einem starken Gefühl des Miteinanders, der Hoffnung und Zuversicht vereint.
Der Kulturabend war ein voller Erfolg – mit zahlreichen berührenden Beiträgen, die nicht nur den Abend bereicherten, sondern auch den Funken einer friedlicheren Welt bei den Besuchenden hinterließ.
Ruth Löwenstein und Vivien Zerwinski
